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PAULO MORELLO - PHILIPPE CATHERINE TRIO


Der aus Belgien stammende PHILIPPE CATHERINE zählt zu den wichtigsten Jazz-Gitarristen der Welt. Seine neueste CD bringt ihn im Trio mit seinen
Kollegen, dem Gitarristen PAULO MORELLO und dem Bassisten SVEN FALLER.

Ein „Pourquoi“, das – ja, Sie haben richtig gelesen – ohne Fragezeichen geschrieben ist. Ein kleines Wortspiel des Jazzgitarren-Meisters Philip Catherine, und wer ihn kennt, wird sicherlich erkennen, dass er auch im Leben und auf der Bühne ein witziger Mann ist. Eine lebende, junggebliebene Jazzlegende, die 2022 achtzig Jahre alt wird. Ein Musiker, der in Belgien, dem kleinen Land mit der großen Jazzszene, als Nationalheld geschätzt wird. Die drei Top-Künstler performen nahezu selbstverständlich fließend, stilsicher durch alle Genres, mal temperamentvoll swingend, mal nachdenklich und verdichtet wie eine Filmmusik. Nach ihrem ersten Album „Manoir de mes rêves“ und in über fünfzig Konzerten haben Catherine, Morello und Faller ihre Triokunst und ihr Repertoire reifen lassen. Wie ein guter Wein. Sie haben ein Zusammenspiel von kammermusikalischer Qualität entwickelt, billige „Gitarrenschlachten“ vermieden, sich auf ständiges Zuhören und Reagieren konzentriert und durch Fallers Kontrabass mit sicherem Puls und kanonartigen Gegenmelodien ergänzt. Während sich das Debütalbum um die Bewunderung des Trios für Django Reinhardt, Antonio Carlos Jobim und jazzige Interpretationen französischer Chansons der 50er und 60er Jahre drehte, rückt „Pourquoi“ Eigenkompositionen in den Mittelpunkt. Mit Ausnahme von „First Waltz“ des belgischen Filmkomponisten Frédéric Devreese (1929–2020) und dem mediterran anmutenden „Frontera“ von Nicola Andrioli stammt das Repertoire von „Pourquoi“ aus der Feder von Catherine und Morello. Die Musik dieses Trios beherrscht die Kunst, Orte, Personen und Stimmungen so intensiv heraufzubeschwören, dass sie einem plötzlich vertraut werden, auch wenn man noch nie den Wein von „Chateau Plagne“ gekostet oder „Louisella“ begegnet ist. Die evokative Lebendigkeit und atmosphärische Intensität dieser Musik ist größtenteils Philip Catherine zu verdanken, dem großen Melodisten und „Chansonnier“ der Jazzgitarre, der, wie Paulo Morello sagt, „die Gitarre zum Singen und Klingen bringen kann wie kein anderer“. Eine melodiöse Exzellenz, die das gesamte Trio umfasst und jedes Solo durchdringt, von Catherines einzigartigem Sound, lyrischen Phrasen und groovigem Sinn für Swing bis hin zu Paul Morello, der auf diesem Album den eher akustischen und brasilianischen Part übernimmt. Was 2010 mit einem Jam der beiden Gitarristen im Backstage der „Internationalen Jazzwoche Burghausen“ begann, hat sich – zwölf Jahre später und ohne Fragezeichen – zu einer der besten Trio-Besetzungen Europas entwickelt. Live und auf zwei Alben.

Konzertmitschnitt und Tickets unter www.jazztone.tv

www.paulomorello.com

Philip Catherine - photo Wim Van Eesbeek 465.jpg

Philippe Catherine

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